EDI ist in vielen Branchen präsent und spielt eine Schlüsselrolle für die Fluidität und Zuverlässigkeit des zwischenbetrieblichen Austauschs. Das Verständnis seiner Einsatzmöglichkeiten und Vorteile ermöglicht es, deren volle Auswirkung auf die Leistung zu messen.
EDI erklärt: Wie Unternehmen Dokumente automatisch austauschen. Vorteile, Einsatzbereiche und Best Practices.
Was ist EDI?
EDI (Electronic Data Interchange) bezeichnet den automatisierten Austausch von Geschäftsdaten zwischen Computersystemen, basierend auf standardisierten und sicheren Formaten.
Konkret ersetzt EDI den herkömmlichen Austausch von Geschäftsdokumenten (Papier, Fax, E-Mail) durch eine direkte, strukturierte Kommunikation zwischen den Systemen der Geschäftspartner.
Daten wie Bestellungen, Lieferscheine oder Rechnungen werden automatisch aus dem System des Absenders extrahiert, über ein sicheres Netzwerk übertragen und ohne manuelle Eingriffe in das System des Empfängers integriert.
Die Technologie stützt sich auf spezielle Softwarelösungen (z. B. ERP-Systeme, Lager- oder Auftragsverwaltungstools) und gemeinsame Standards wie EDIFACT in der Automobilbranche. So ermöglicht EDI schnellere Abläufe, weniger Fehler und eine reibungslose Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Systemen.
Für wen ist EDI geeignet?
EDI richtet sich an Unternehmen, die ihre Datenaustausche mit Geschäftspartnern automatisieren und beschleunigen möchten. Besonders relevant ist es im B2B-Bereich und bei hohen Dokumentenvolumina.
Die Technologie wird von Lieferanten, Kunden, Logistikdienstleistern und Finanzorganisationen genutzt, um Informationen sicherer und schneller zu verarbeiten. Intern profitieren viele Abteilungen: Vertrieb (Auftragsverfolgung), Produktion (Planung), Logistik (Flusssteuerung) und Finanzen (Fakturierung und Zahlungen). Besonders Teams im Vertriebsinnendienst (ADV) gewinnen durch automatisierte Auftragsverarbeitung.
The benefits of EDI
Benefit
Description
Reduced processing costs
Elimination of printing, paper archiving, and manual re-entry. Up to 90% savings per document (e.g., electronic invoice).
Faster exchanges
Automatic transmission and integration within minutes or seconds, instead of several days with paper.
Fewer errors and disputes
Standardized formats and automatic data integration, reducing returns, delays, and conflicts.
Enhanced traceability and visibility
Real-time document tracking, from order to payment, enabling better planning and decision-making.
Improved business relationships
Reliable exchanges and a common language that strengthen trust and customer satisfaction.
Increased productivity
Automation of repetitive tasks, allowing teams to focus on high value-added activities.
Regulatory compliance
Application of recognized standards and validated formats to facilitate regulatory compliance.
Environmental benefit
Reduced paper usage and carbon footprint, contributing to a sustainable approach.
Facilitated partner integration
Adoption of EDI standards to simplify B2B exchanges with all partners.
Wie funktioniert EDI?
EDI basiert auf der Umwandlung von Geschäftsdokumenten in standardisierte elektronische Formate, um deren automatische Übertragung und Integration zwischen Systemen zu ermöglichen.
1. Datenerstellung und Vorbereitung
Die benötigten Informationen (z. B. Bestellung, Rechnung, Lieferschein) werden vom internen System des Absenders erzeugt und für die Umwandlung vorbereitet.
2. Umwandlung ins EDI-Format
Die Daten werden in ein gemeinsames Format übersetzt (z. B. EDIFACT, XML oder OIC), sodass beide Systeme sie korrekt interpretieren können.
3. Sichere Übertragung
Der Versand erfolgt über sichere Protokolle wie AS2, OFTP2, FTPS oder über ein VAN-Netzwerk (Value Added Network).
4. Empfang und Übersetzung
Der Empfänger validiert die Datei und konvertiert sie in ein Format, das von seinem internen System (z. B. ERP oder Fakturierungstool) verarbeitet werden kann.
5. Integration und Verarbeitung
Die Daten werden automatisch in die Geschäftsprozesse integriert, wodurch manuelle Eingaben entfallen.
6. Empfangsbestätigung (optional)
In einigen Fällen sendet der Empfänger eine elektronische Bestätigung über den erfolgreichen Erhalt und die Verarbeitung.
Die verschiedenen EDI-Modelle
EDI kann auf verschiedene Arten implementiert werden, abhängig von der Größe, IT-Architektur und Anzahl der Partner:
Value-Added Network (VAN) EDI: Der Datenaustausch erfolgt über ein sicheres Drittanbieternetzwerk mit Postfachsystem. Technische Verwaltung wird vereinfacht.
Web EDI: Über ein Online-Portal oder eine Plattform können Unternehmen EDI-Dokumente austauschen, ohne eigene Infrastruktur zu betreiben – ideal für KMU.
Direktes EDI (Point-to-Point): Direkte Verbindung zwischen Partnern für maximale Kontrolle, aber höherer Wartungsaufwand bei vielen Teilnehmern.
EDI – 3 blocs animés
VAN
Value‑Added Network (VAN) EDI
In this model, a third‑party provider handles data transfer between partners over a secure network. Exchanges work like a “mailbox”: each company deposits its documents on the network, which then routes them to the correct recipient. This simplifies technical management and avoids multiplying direct connections.
Web
Web EDI
Also called Web EDI, this mode relies on a portal or online platform provided by a specialized vendor. Companies can send or receive EDI documents without investing in dedicated infrastructure, making it particularly suitable for small businesses or those just starting with EDI.
Direct
Direct (point‑to‑point) EDI
This method establishes a direct connection between the IT systems of two trading partners. While it offers full control over exchanges, it requires significant resources for maintenance and becomes difficult to manage when interconnecting a large number of partners.
Implementierung von EDI: wichtigste Schritte
Ein erfolgreiches EDI-Projekt erfordert sorgfältige Planung und schrittweise Einführung. Die wichtigsten Phasen sind:
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